FC Zell vs. FC Konradsreuth

Viele Jahre waren beide Teams nicht mehr aufeinander getroffen. Die Spannung war daher umso größer, auch weil die Gäste in der vergangenen Serie nur knapp den Aufstieg in die Kreisklasse verfehlt hatten. Personell konnten beide Teams nicht in Bestbesetzung antreten.

Beide Mannschaften begannen engagiert und so entwickelte sich anfangs eine muntere Partie. Fast hätten die Konradsreuther die frühe Führung erzielt. Wagner schlug in der 9. Spielminute einen Flankenball, der sich gefährlich Richtung Zeller Gehäuse senkte und nur knapp über die Latte strich. Bis zur 23. Minute war die Partie ausgeglichen, wobei die Gäste sogar zielstrebiger wirkten und jeglichen Angriffsversuch der Hausherren konsequent unterbanden. Bei Zell lief nicht viel zusammen und wenn der Gegner einmal nicht im Bilde war, so leistete man sich unnötige Abspielfehler. Der Knackpunkt kam in der 23. Minute. Continue reading

FC Zell Damen vs. (SG) Tröstau/Wunsiedel 2

Beide Teams hatten mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Ganz schlimm erwischte es die Gäste, die ohne 7 verletzte Spielerinnen nur zu zehnt auflaufen konnten.

Davon merkte man jedoch eine Halbzeit lang nichts. Ganz im Gegenteil: Tröstau war ebenbürtig, wenn auch mit weniger Spielanteilen. Zell konnte auf dem Feldvorteil nichts zählbares schlagen und leistete sich viele Abspielfehler. So war es weniger verwunderlich, als Jennifer Schlicht einen solchen Fehler ausnutzte und zur keinesfalls überraschenden Gästeführung traf. Zell blieb bis zur Pause eine Antwort schuldig.

Auch im zweiten Durchgang blieb die Winkler-Elf kraft- und ideenlos. So konnte man den Gästen kaum gefährlich werden und erst als Caro Tichatschke nach einem Eckball von Chrissi Weiß den überraschenden Ausgleich erzielte, brach der Tröstauer Abwehrdamm. Die tapfer spielenden und kämpfenden Gäste mussten in den letzten Minuten drei weitere Gegentreffer hinnehmen, was jedoch der nachlassenden Kraft geschuldet war.

Zell kam mit einem blauen Auge davon und durfte sich über einen eher glücklichen Sieg freuen. Dem Team fehlte an jenem Tag jeglicher Elan und Spielordnung. Lichtblicke waren jedoch Kim Hörath, die kampf- und lautstark den Abwehrverbund organisierte, und Caro Tichatschke.